Abendgedanken

Jetzt sind sie also schon wieder zu Ende, die grossen Sommerferien. Morgen früh 07:20 geht es los. Und obwohl mir die ersten paar Stunden nur vertraute Gesichter begegnen werden, bin ich nervös. Immer noch, nach all den Jahren. Ich bin gut vorbereitet, freue mich auf die anstehenden Aufgaben und hoffe, dass ich den einen und andern Funken entzünden kann bei der „Kundschaft“. 

Es gibt einiges zu berichten, wofür die Zeit heute nicht reicht. Viele Maschen habe ich gestrickt die letzten Wochen, einige Stoffe zerschnitten und neu zusammengesetzt, einer Puppe ein Gesicht geschenkt, Schafverwandlungen bestaunt und vor einigen Tagen schliesslich das Herbstlicht begrüsst. 
Die Farben haben sich verändert. Als es endlich regnete nach der langen Hitze, atmete die Natur auf und zeigte ein ganz anderes Gesicht als im gleissenden, harten Sommersonnenschein. Geradezu irisches Wetter und Licht umgab und beglückte mich. Und auch jetzt, wo die Tage wieder hell und freundlich sind, ist etwas davon zurückgeblieben. Eine Tiefe in den Grüntönen, warme Dunkelheiten und eine satte Weichheit, welche leise den Herbst ankündigt.

4 Kommentare zu „Abendgedanken“

  1. liebe m., es ist immer wieder ein herzenstanz, bei dir zu lesen. da schwingt etwas mit, das ich nicht benennen kann, das erdig ist und zugleich in der luft. hab es gut. (und den header mag ich auch sehr.)

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