Vorschau: Oktober

° zahlreiche Herbstteller und Vermicelles zubereiten, mich endlich an Zwetschgenknödel wagen und alles, wann immer möglich, begleitet von Familie, Freunden und warmem Miteinander geniessen

° Ballast abwerfen und Herzensdingen Platz einräumen

° Rastafari-Mütze optimieren (Riesenbommel entfernen und dafür Mähne einknüpfen zwecks Neugeborenen-Kompatibilität)

° viele Reihen stricken, am besten in Begleitung von Hörbüchern (Das Vakuum nach 61 Folgen Sherlock Holmes muss gefüllt werden, wer kann weiterhelfen? Tipps sind willkommen!)

° Garten-Wissen-Sammel-Ideen-Pläne-Heft (Hefte?) und Rezeptesammlung anlegen

° Ausflug ins Lieblingsmuseum meiner Kindheit unternehmen (Ob der Säugling-Schädel wohl noch anzutreffen ist?)

° Hund und Kind und Gefährte zu einem winzigkleinen Ausflug in die Berge bewegen

° den längst fälligen Brief nach Berlin schreiben und abschicken

° den drei Engadinerinnen einen würdigen Empfang bereiten

° dem Herbst mit offenen Sinnen gegenübertreten und das ein und andere Bild festhalten

Die monatliche Vor- und Rückschau ergänzt meine unzähligen bestehenden Listen (berufliche und private Pendenzen, Einkauf, Ideen, Tages- und Wochenorganisationen etc.). Sie soll jedoch ausschliesslich wohltuende, mich selbst beschenkende Punkte enthalten, welche sonst einfach allzu schnell und oft vergessen gehen.

6 Kommentare zu „Vorschau: Oktober“

  1. sich selbst zu beschenken ist wunderbar! ich glaub, ich mache mir auch eine solch liebenswerte liste – man vergisst ja wirklich im alltag das ein oder andere.
    dein pullover-beitrag hat mich sehr angerührt. ich weiß aus eigener erfahrung, dass es manchmal gerade die unbillen des lebens sind, die einen fest aneinanderschweißen und in und nach dem gemeinsamen durchstehen viel glück bedeuten können. wie gut, dass dein gefährte wieder seinen beruf ausüben kann!
    herzliche sonnengrüße, mano

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  2. das ist eine wunderbare liste. ja, nebst den vielen todolisten sollte man sich durchaus eine solche „fürmichliste“ anlegen, keine schlechte idee!
    dein gestriger beitrag hat bei mir beklemmungen ausgelöst, um ein haar hätten wir hier letztes jahr unseren geliebten künstler verloren, das sitzt tief. aber du beschreibst es so fein, das als familie zusammenwachsen, das wissen, das das nicht selbstverständlich ist, das man einander hat… ich freu mich für euch, dass alles so ausgegangen ist, wie es ist!
    einen lieben gruß zu euch!
    alles liebe
    dania

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  3. So schön die Liste auch ist, sie verblasst neben dem wunderbaren Hund. Verzeihung! Aber für Hunde hab ich doch so eine Schwäche. Und wenn dann so ein kräftiger, drahtiger Kerl so höchstaufmerksam über die aufgerissene Erde dahertanzt und die Ohren so herzallerliebst ankippt, die Stirn runzelt und dreieckige Augen macht … oje, ich bin ganz verloren.

    Hörbuch: Kennst Du „Harry Rowohlt für Kinder“? Ganz andere Ecke, versteht sich, ansonsten würde ich sagen, mach doch mit Jane Austen weiter (ich weiß nicht, warum zum Kuckuck, aber ich lese sie ausgesprochen gern im Wechsel mit dem werten Sir Arthur und denke, das könnte sich auch beim Hören sehr gut ergänzen) … aber gerade im Herbst ist Harry Rowohlt eigentlich ein Muss, finde ich, ich komme nicht dran vorbei; ohne sein bäriges Brummen darf es nicht Winter werden. Ich empfehle ihn also ohne Zusammenhang, Sinn und Verstand, einzig aus Begeisterung.

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