Kommen und Gehen

Wenn ich im Nebel unterwegs bin, lösen sich immer wieder zarte Schemen aus dem lichten Grau, um als 
Bäume, Zäune, Sträucher 
vor mir aufzutauchen und Gestalt anzunehmen. 
Die Welt kommt auf mich zu, offenbart sich mir.

Wenn ich anschliessend die Fotos solcher Spaziergänge betrachte, sind darauf 
Bäume, Zäune, Sträucher 
zu sehen, welche im Nebel verschwinden. 
Auf den Bildern zieht die Welt sich zurück, versteckt sich vor mir.

3 Kommentare zu „Kommen und Gehen“

  1. Ein wunderbares Gleichnis, zwischen Offenbarung und Rückzug, das trifft den November sehr genau!

    Liebe Grüße, frederike (die so viel Schönes in deinem Blog entdeckt hat und sich freut, hier öfter mal vorbei zu schauen.)

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