cheibe choge intensiv

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Die letzten Wochen habe ich gespürt, wie verzahnt das Leben von Eltern ist. Der Gefährte befand sich in der Schlussphase der Planung seiner neuen Band. Und wie das so ist vor Premieren, legte er unglaublich lange, intensive Arbeitstage hin. Mehr noch, er war natürlich auch gedanklich und emotional total eingespannt für sein neues, grosses Projekt. Was für uns „Daheimgebliebene“ hiess: Er war faktisch abwesend.

Da der Gefährte ansonsten ein Vater ist, welcher sehr eng und engagiert mit seinen Kindern und mir zusammenlebt (und tatsächlich auch massenhaft Carearbeit übernimmt; hier bei der grossartigen dasnuf gibts mehr darüber zu lesen), bekam ich während einiger Wochen zu spüren, was für die meisten Mütter der ganz normale Familienalltag ist.

Um es kurz zu machen: Jetzt ist es vorbei, die Premiere ist geschafft, und wir sind alle froh, dass der Alltag wieder einkehrt. Und ich bin dankbar. Weil ich wieder eindrücklich vor Augen geführt bekommen habe, weshalb ich lebe, wie ich lebe. Dass es nichts für mich wäre, mehr oder weniger alleine für den Familienalltag verantwortlich zu sein. Wobei ich persönlich ja überzeugt bin, dass niemand für diese spezielle Form der Einsamkeit innerhalb der Kleinfamilie gemacht ist (hier noch einmal ein interessanter Text über die „Vereinbarkeitslüge“); Homo Sapiens ist schliesslich eine „kooperativ aufziehende Art“.

Weil ich so wahnsinnig stolz bin auf diesen neuen Streich des Gefährten, gibts hier für alle Interessierten den Zeitungsbericht zur grandiosen Premiere der „Cheibe Choge“ zu lesen.

Und weils so lustig ist, gibts noch dieses kleine Schmankerl obendrauf (Der Gefährte hat zufälligerweise am Radio zur besten Sendezeit an der Verlosung von Konzerttickets teilgenommen, ist durchgekommen und hat natürlich die Gelegenheit schamlos ausgenutzt und Werbung für seine Combo gemacht. Und nebenbei die absurdeste Liebeserklärung platziert, welche ich je erhalten habe. Doch hört selbst!):

Und ja, ihr habt richtig gehört! Im Krähenhorst wird gebrütet. Wir freuen uns sehr.